{"id":19072,"date":"2024-12-16T08:00:00","date_gmt":"2024-12-16T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/presserat.ch\/?p=19072"},"modified":"2024-12-13T14:46:45","modified_gmt":"2024-12-13T13:46:45","slug":"revidierte-richtlinie-trennung-zwischen-redaktionellem-inhalt-und-werbung-tritt-am-1-januar-in-kraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/presserat.ch\/it\/revidierte-richtlinie-trennung-zwischen-redaktionellem-inhalt-und-werbung-tritt-am-1-januar-in-kraft\/","title":{"rendered":"Revidierte Richtlinie \u00abTrennung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung\u00bb tritt am 1. Januar in Kraft"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Presserat revidiert <a href=\"https:\/\/presserat.ch\/journalistenkodex\/richtlinien\/\"><strong>Richtlinie 10.1<\/strong><\/a><strong> (Trennung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung)<\/strong> auf den 1. Januar 2025. Bislang war seine Regelung weniger strikt als diejenige der <a href=\"https:\/\/www.faire-werbung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SLK-Grundsaetze_DE-1.7.2023-2.pdf\">Schweizerischen<\/a><a href=\"https:\/\/www.faire-werbung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SLK-Grundsaetze_DE-1.7.2023-2.pdf\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.faire-werbung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SLK-Grundsaetze_DE-1.7.2023-2.pdf\">Lauterkeitskommission<\/a> oder des <a href=\"https:\/\/www.schweizermedien.ch\/uber-uns\/code-of-conduct\">Verbands Schweizer Medie<\/a>n. K\u00fcnftig werden alle drei Organisationen denselben Grundsatz empfehlen respektive einfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Neu verlangt auch der Presserat, dass nicht-redaktionelle Beitr\u00e4ge, die im Umfeld redaktioneller Beitr\u00e4ge erscheinen (also zum Beispiel sogenannte Native Ads) eindeutig deklariert sind <strong>und i<\/strong>n erkennbar anderer Gestaltung daherkommen. Bislang war nur ein <strong>entweder\/oder <\/strong>verlangt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Richtlinie 10.1 basiert auf Ziffer 10 der \u00abErkl\u00e4rung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten\u00bb, die besagt: \u00abSie vermeiden in ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit als Journalistinnen und Journalisten jede Form von kommerzieller Werbung und akzeptieren keinerlei Bedingungen von Seiten der Inserentinnen und Inserenten.\u00bb Diese Richtlinie ist existenziell f\u00fcr die Medien, weil die Glaubw\u00fcrdigkeit des Journalismus untergraben wird, wenn Mediennutzerinnen und -nutzer nicht klar erkennen k\u00f6nnen, ob sie einen kommerziellen oder einen journalistischen Beitrag vor sich haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026\u2026\u2026\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweizer Presserat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Richtlinie 10.1 \u2013 Trennung zwischen redaktionellem Teil und Werbung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(NEU)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die deutliche Trennung zwischen redaktionellem Teil\/Programm und Werbung bzw. bezahltem oder durch Dritte zur Verf\u00fcgung gestelltem Inhalt ist f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien unabdingbar. Inserate, Werbesendungen und bezahlte oder durch Dritte zur Verf\u00fcgung gestellte Inhalte sind gestalterisch von redaktionellen Beitr\u00e4gen klar abzuheben. Sie m\u00fcssen optisch\/akustisch eindeutig als solche erkennbar sein <strong>UND <\/strong>explizit als Werbung deklariert werden. (\u2026)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Presserat revidiert Richtlinie 10.1 (Trennung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung) auf den 1. Januar 2025. Bislang war seine Regelung weniger strikt als diejenige der Schweizerischen Lauterkeitskommission oder des Verbands Schweizer Medien. K\u00fcnftig werden alle drei Organisationen denselben Grundsatz empfehlen respektive einfordern. 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